Die Ausbildung von Leiter*innen innerhalb der DPSG sieht vor, dass der erste Einstieg (Erstgespräch, Einstieg 1) sowie die Grundlagen rund ums Leiten von Gruppen sowie Handwerkszeug für die Gestaltung von Gruppenstunden (Einstieg 2) vor Ort im Stamm bzw. Bezirk durchgeführt werden. Am 28.08. hieß es für fünf Mescheder Leiter*innen „Bitte einsteigen“. In einer ganztägigen Schulung wurden die Nachwuchskräfte mit dem „Einstieg 2“ qualifiziert.

Warum sitzen wir an einem Sonntagmorgen bereits um 9 Uhr morgens im Café Pan in der Mescheder Innenstadt, um eine Schulung zu erhalten? Dies war eine der Fragen, die im Rahmen der Vorstellungsrunde beantwortet werden sollte. Nachdem Motivation, Erwartungen und der eigene Weg in die Leitungsposition erklärt wurden, begann ein intensives und umfangreiches Programm.

Nach der Erläuterungen der pädagogischen Prinzipien der Pfadfinderarbeit warfen unsere fünf Teilnehmer*innen einen Blick auf die Entwicklungsphasen einer Gruppe und ordneten diese Phasen dem typischen Pfadfinderjahr in unserem Stamm zu. Es ging in der Folge um kurz-, mittel- und langfristige Planungshorizonte in der Gruppenarbeit, die Phasen der Projektmethode und den generellen Aufbau von Gruppenstunden.

Danach war Kleingruppenarbeit angesagt: Es galt, eine Gruppenstunde zu planen, vorzustellen und jeweils von der anderen Kleingruppe bewerten zu lassen.

Themen wie Reflexion, Tradition und Kultur im Stamm sowie Elternarbeit rundeten im Anschluss das Programm ab.

Selbstverständlich kamen während der ganztägigen Fortbildung auch Spiel, Spaß und Austausch nicht zu kurz. Und auch der Vorstand konnte dazulernen und sein Wissen auffrischen.

Wir danken Joachim von der AG Modulausbildung des Diözesanverbandes, der kurzweilig referiert hat. Alle Teilnehmer*innen waren sich sicher, dass sie das erlernte Handwerkszeug in der täglichen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen nutzen können.