Ich biege am Freitagmorgen in die Landstraße an, die mich zum Lagerplatz des diesjährigen Pfingstlagers führt. Im Radio läuft gerade „In the end“ von Linkin Park. Eigentlich ein lustiger Zufall – ich habe ein paar Zeilen aus diesem Lied in den Text für den Abschlusskreis des bevorstehenden Lagers eingebaut. So beginnt es, so wird es enden…

Zeltwiese vor Beginn des Lageraufbaus

Natürlich haben wir uns schon eine Weile überlegt, was passieren wird. Eine Zeitmaschine mit Störungen und Verzögerungen. Wilder Westen und 90er. Eine Fledermaus, die gründlich geduscht werden muss. Nachtwanderung, Nachtwache, Abendrunden, Morgenrunden. Und vieles mehr.

Es wurde bereits organisiert, bestellt, eingekauft, ausprobiert, die Wiese inspiziert, die Zelte gecheckt. Fahrzeuge beladen, gefrühstückt. Und dann ging es los.

Nach zwei Jahren Unterbrechung durch die Pandemie endlich wieder Pfingstlager. Über 60 Pfadfinder*innen waren angemeldet, um mit uns durch die Zeit zu reisen – eben „Zurück ins Pfingstlager“. Wir erlebten endlich wieder Gemeinschaft, Abende am Lagerfeuer, einen Gottesdienst, viel Spiel und Spaß.

Wir blicken auf ein tolles, unbeschwertes und erfolgreiches Lager zurück, bei dem die Zeit wie im Flug verging. Und durften erkennen, dass (gemeinsame) Zeit eine wertvolle Sache ist…